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Versteigerungssbedingungen


1. Die Versteigerung erfolgt öffentlich, freiwillig und ausschließlich in eigenem Namen und für eigene Rechnung gegen sofortige Bezahlung in EURO. Schecks werden in Zahlung genommen, bei uns unbekannten Kunden werden jedoch nur bestätigte Schecks akzeptiert.


2. Den Zuschlag erhält der Meistbietende. Schriftliche Gebote werden von mir gewissenhaft, aber ohne Gewähr ausgeführt. Bestens-Gebote haben keinen unbedingten Anspruch auf Zuschlag, werden vielmehr mit dem Fünffachen des Schätzwertes angesetzt.


3. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Aufruf eines Gebotes kein Übergebot abgegeben wird.
Der Versteigerer hat das Recht, den Zuschlag zu verweigern, Lose zurückzuziehen, umzugruppieren oder aufzuteilen. Bei gleichhohen Geboten entscheidet das Los. Bei Missverständnissen hat der Versteigerer das Recht, Lose nochmals anzubieten.

Die Mindeststeigerung beträgt:

 bis  30,-€  -->  1,-€    bis  500,-€  -->  10,-€ 
 bis  50,-€  -->  2,-€    bis  1500,-€  -->  20,-€
 bis  200,-€  -->  5,-€    über  1500,-€  -->  50,-€

4. Der Versteigerer erhält vom Käufer eine Provision von 15 Prozent des Zuschlagspreises sowie 1,5 Euro je Kauflos. Die Selbstkosten für Verpackung und Versicherung werden dem Käufer in Rechnung gestellt. Auf den Zuschlag zuzüglich genannter Gebühren wird die gesetzliche Mehrwertsteuer von 7 Prozent erhoben. Diese entfällt nur beim Versand in das nicht EG-Ausland und beim Versand an EG-Ausländer, die ihre ID-Nummer angeben.


5. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Das Eigentum an den gesteigerten Losen geht erst mit der Zahlung des vollen Kaufpreises, die Gefahr bereits mit dem Zuschlag auf den Käufer über. Die Zustellung der gekauften Lose erfolgt versichert für Rechnung des Käufers durch die Post unter Berechnung des Portos und der Versicherungsgebühr.


6. Der Kaufpreis ist bei Saalbietern sofort fällig, bei auswärtigen Bietern mit Zustellung der Auktionsrechnung. Wer für Dritte bietet, haftet neben dem Dritten als Selbstschuldner. Alle Beträge, die 10 Tage nach Versteigerung bzw. der Zustellung der Auktionsrechnung nicht beim Auktionator eingegangen sind, unterliegen einem Verzugszuschlag von 2 Prozent. Daneben werden Verzugszinsen in Höhe von 1,5 Prozent per angefangenem Monat berechnet.


7. Ist der Käufer mit seiner Zahlung in Verzug oder verweigert er die Abnahme, so können die von ihm ersteigerten Lose ohne weitere Benachrichtigung in seinem Namen und für seine Rechnung freihändig verkauft oder nochmals versteigert werden. Er haftet in diesem Falle nach Wahl des Versteigerers für eventuellen Mindererlös oder auf Schadensersatz in Höhe von 20 Prozent des Zuschlagspreises; auf eventuellen Mehrerlös hat er keinen Anspruch und wird zu einem neuen Gebot nicht zugelassen.


8. Die Beschreibung der Auktionslose sind sorgfältig und gewissenhaft, jedoch ohne Verbindlichkeit für den Versteigerer. Angegebene Katalogwerte gelten stets als annähernd. Größere Lose können gebrauchte und ungebrauchte Marken enthalten. Fehler, die sich aus den Abbildungen ergeben (Schnitt, Zähnung, Zentrierung, Stempel usw.) können nicht Gegenstand von Reklamationen sein. Lose, die mehr als 3 Marken enthalten, können nicht wegen geringer Fehler einzelner Stücke reklamiert werden. Sammlungen, Sammellose, Händler- und Doublettenposten sind grundsätzlich von Reklamationen ausgeschlossen. Lose ohne Qualitätsbezeichnung können fehlerhafte Marken
enthalten. Diese sowie auch Lose, bei denen Fehler beschrieben sind, können nicht wegen eventueller weiterer Fehler beanstandet werden.


9. Reklamationen können, wenn sie berechtigt sind, nur angenommen werden, wenn die Lose und Marken unverändert, d.h. im Originalzustand der Übergabe zusammen mit der Loskarte sind. Marken, die von einem anerkannten Prüfer zweifelsfrei als Fälschung ermittelt wurden, können als solche gekennzeichnet werden; diese Signierung gilt nicht als Veränderung der Marken im Falle einer Reklamation. Wird die Aushändigung der Lose durch verspätete Zahlung verzögert, so verliert der Käufer jegliches Reklamationsrecht nach Ablauf von 3 Wochen ab Zugang der Rechnung. Der Versteigerer kann verlangen, dass für jede Reklamation Atteste von mehreren voneinander unabhängigen qualifizierten Prüfern beigebracht werden. Alle Reklamationen werden im Auftrag und für Rechnung der Einlieferer erledigt. Der Auktionator ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, den Käufer mit allen Reklamationen an den Einlieferer zu verweisen. Bei anerkannten Reklamationen hat der Käufer Anspruch auf Erstattung von Kaufpreis und Provision, weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Der Einlieferer ist in diesem Falle zur Rücknahme der Marken verpflichtet.

10. Ansprüche jeder Art gegen den Auktionator oder den Einlieferer erlöschen mit Ablauf von 6 Kalendermonaten, beginnend mit dem ersten Tag des auf den Versteigerungsmonat folgenden Kalendermonat.


11. Ansichtssendungen können auf Wunsch sofort nach Erhalt des Kataloges gemacht werden auf Rechnung und Gefahr des Empfängers (bei uns unbekannten Interessenten jedoch nur gegen Depotstellung oder erstklassige .Referenzen). Bedingung ist sofortige Rücksendung. Bei nicht rechtzeitigem Eintreffen der Rücksendung haftet der Empfänger zum vollen Zuschlagspreis. Lose mit postfrischen Marken ohne Falz werden nicht zur Ansicht versandt, auch keine Sammlungen oder Sammellose.


12. Der Versteigerer behält sich vor, Personen ohne Angabe von Gründen von der Versteigerung auszuschließen.


13. Durch die Abgabe von Geboten oder Kaufaufträgen werden diese Versteigerungsbedingungen in vollem Umfang anerkannt. Diese gelten sinngemäß auch für alle Geschäfte, welche außerhalb der Auktion mit Auktionsmarken abgeschlossen werden (Freihandverkauf oder Verkauf von Rücklosen).


Fa. A. Dischinger, Weißenburger Straße 1, 91757 Treuchtlingen
Tel. 0 91 42/16 77, Fax 0 91 42/39 04
Unser Konto:
Raiffeisenbank Weißenburg - Gunzenhausen (BLZ 760 694 68)
Konto Nr. 3043550
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